Für Trainer Oliver Glasner vom Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt spielt Geld im Fußball nicht die entscheidende Rolle – sondern Erinnerungen.
Frankfurt am Main (SID) – Für Trainer Oliver Glasner vom Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt spielt Geld im Fußball nicht die entscheidende Rolle – sondern Erinnerungen. „Ich sage das oft meinen Spielern: Ich habe alle Prämien vergessen, aber ich weiß noch jede Feier – alles andere ist vergänglich“, sagte Glasner bei DAZN: „Diese Verbindungen und Freundschaften, die da entstehen, das ist für mich das Schönste an diesem Beruf.“
Zudem freue es ihn, wenn er „von Spielern, die weg gegangen sind und mit denen ich nicht mehr zusammenarbeite, eine Rückmeldung bekomme“, sagte der 48-Jährige: „Das hat mir als Mensch geholfen.“ Der ehemalige Frankfurter Filip Kostic habe Glasner, „als er gewechselt ist, eine WhatsApp-Nachricht geschickt, da hatte ich Tränen in den Augen“.
Dennoch möchte Glasner den Beruf des Trainers „nicht mehr 15 Jahre lang“ ausüben. Die Distanz zu der Familie sei dafür einer der Gründe. Irgendwann werde das Gefühl kommen, dass es reicht. „Dann sage ich: Wunderbare Zeit, aber das Leben hat noch andere Facetten zu bieten“, sagte der Österreicher.
Bild: Glasner spricht über den Beruf des Trainers (© FIRO/FIRO/SID/)
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